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"Die Idee der Menschenrechte und das Universalismus-Pluralismus Problem"

Noch frei Plätze 102 R/V

Datum: 12.09.2018

Uhrzeit: 18.00 - 19.30 Uhr

1 x 2 U-Stunden

Mittwoch

Die Idee der Menschenrechte beinhaltet den Anspruch, dass diese universal und unveräußerlich sind und jedem Menschen in gleicher Weise zukommen. Wenn von „den Menschenrechten“ gesprochen wird, sind meist die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR) enthaltenen Normen gemeint. Neben der AEMR existiert jedoch regionale Menschenrechtserklärungen, die unterschiedliche Normensets enthalten und auf die Besonderheiten der von den dahinterstehenden Staatengruppen geteilten Werte verweisen. So entsteht ein Normenpluralismus, der mit dem universalen Anspruch der Idee der Menschenrechte schwer vereinbar scheint. Wie – wenn überhaupt – ist der universale Anspruch der Menschenrechte mit dem Pluralismus der Normensets vereinbar?

Ich argumentiere, dass es grundlegende Normen gibt, die den in der Idee der Menschenrechte verankerten Eigenschaften entsprechen und die auch von den verschiedenen Erklärungen geteilt werden. Die Prinzipien sind umgeben von einem Pluralismus an Normen, die aus ihnen abgeleitet werden können und die unterschiedlichen kulturellen und historischen Interpretationen der grundlegenden Normen entspringen. Diese pluralen Normen können in ihren spezifischen Kontexten wiederum ihren Geltungsanspruch als universal und unveräußerlich entfalten.


Kursleiter/in: Annette Förster

Kostenlos

Roetgen, Vennhof, Faulenbruchstr. 1

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