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Die Römerstraße von Köln nach Reims im frühen Mittelalter

Noch frei Plätze 109 M/V

Datum: 20.11.2018

Uhrzeit: 19.00 - 20.30 Uhr

1 x 2 U-Stunden

Dienstag

Der Zusammenbruch des Weströmischen Reiches in der Mitte des 5. Jahrhunderts führte zum Verfall des römischen Straßensystems einschließlich der Nebenstraßen in den römischen Provinzen Gallia, Belgica und Germania. Im Rheinland waren davon betroffen die Limesstraße auf dem westlichen Rheinufer, die Via Belgica als Ost-Westverbindung zur Nordsee, die Agrippastraße in Richtung Trier und darüber hinaus nach Süden zum Mittelmeer und die Straße von Köln nach Reims nach Gallien, mithin in südwestlicher Richtung.
Am Beispiel der ehemaligen Römerstraße von Köln nach Reims soll gezeigt werden, dass sie trotz des fortschreitenden Verfalls eine geschichtlich bedeutsame Entwicklungsachse der Eifel im Frühmittelalter bis ins Hochmittelalter darstellte. So diente sie als Heerstraße fränkischer und deutscher Herrscher, als Verbindungsstraße zu Königspfalzen und –höfen, als Siedlungsbahn zur Erschließung des Landes und als Demarkationslinie zwischen Herrschaftsbereichen. Ihre bis heute sich auswirkende Bedeutsamkeit wird an mehreren geschichtlichen Ereignissen zwischen Zülpich und St. Vith dargestellt.




Anmeldung bei der VHS ist notwendig, Tel.-Nr. 02472/5656

Kursleiter/in: Rainer Hülsheger

Kosten: 4,00 €

Monschau, Stadtbücherei, Laufenstr. 42 (Sparkassengebäude)

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